Die Handlung des Werkes „Gef’¤hrliche Geliebte“ von Haruki Murakami ist sehr einfach gestrickt, da es im Wesentlichen darum geht, wie Hajime – der Protagonist – seine Jugendliebe wiedertrifft und vor der Entscheidung steht, eine Bindung mit ihr einzugehen und seine Frau und zwei Kinder zu verlassen.
Nachdem der damals 12-j’¤hrige Hajime mit seinen Eltern umzog, verliert er Shimamoto aus den Augen. Dennoch kann er sie nicht vergessen, st’¤ndig ist er in Gedanken bei ihr. Dies ist auch in den folgenden Jahren so, weshalb er sich nie wirklich auf eine andere Frau einlassen kann. All seine Beziehungen sind demzufolge nur von kurzer Dauer – die Liebe kann nicht wirklich Besitz von ihm ergreifen.
Zum ersten Mal ’¤ndert sich dies, als er Izumi kennenlernt. W’¤hrend der Zeit mit ihr, erf’¤hrt Hajime, dass Liebe nicht nur aus freudigen Ereignissen besteht, sondern auch, wie sie verletzen und sich zerst’¶rend auswirken kann. Desweiteren muss Hajime die Erfahrung machen, an etwas Schuld zu sein, ohne es beabsichtigt zu haben.
Bald jedoch heiratet er Yukiko, mit der er kurz darauf zwei Kinder hat. Dank seines Schwiegervaters, betreibt er eine gut funktionierende Jazz-Bar, und alles scheint in geregelten Bahnen zu laufen – bis Shimamoto auftaucht.
Haruki Murakami hat die Gabe, das simple Thema des Werkes in eine wundervolle Geschichte zu verpacken. Beim Lesen der Lekt’¼re kann man sich gruseln, jedoch auch entspannen und tr’?’¤umen, vor allem aber verlieben. Und vom Lesen kommt man gar nicht mehr weg, denn die sehr gedanklich und emotional erz’¤hlte Story zieht einen wie durch Magie in den Bann.
In jedem Fall aber gleitet der Inhalt des Werkes bei so manchem Leser vor’¼ber wie ein D’©ja -vu. Es ist beinahe unm’¶glich, es nicht an einem S’¼ck durchzulesen – es klebt regelrecht an den H’¤nden, und wie das Geheimnisvolle des Inhaltes selbst, schlagen sich die Seiten wie von selbst um.
